Neues Körpergefühl

Jetzt gehts ab. Aber so richtig. Und darauf habe ich mich nicht nur schon lange gefreut, nein ich habe zielstrebig darauf hin gearbeitet, mich Schritt für Schritt dem Punkt genähert. Oder sollte ich besser sagen, Gramm für Gramm?? Das trifft es wohl eher.

Meine hauseigene Boutique hat wieder geöffnet. Nachdem mein Kleiderschrank seit Sommer 2014 wenig in meiner Größe für mich bereit hielt, sind die Tore jetzt wieder für die einzige und beste Kundin geöffnet. Ich kann wieder aus dem Vollen schöpfen. Hosen, Blusen, Shirts und Jacken. Alles da. Klar, es gibt immer noch besonders geliebte Teile, die noch zu klein sind. Aber da komme ich schon noch hin. Keine Bange!

Endlich ist es auch soweit, dass mich Freunde und Nachbarn ansprechen und meine Lieblingsfragen stellen: „Hast du abgenommen?? Wie hast du das gemacht?“

Dann war ich letzte Woche aus einer Laune heraus bei meinem Friseur und habe mir nen krassen Blondschopf verpassen lassen. Das erste Mal im Leben nicht nur blonde Strähnchen im brünetten Haar, sondern ne komplette Blondierung. Hat mich ein bisschen Mut gekostet, aber ich finde es ist gigantisch schön geworden. Die Haarfarbe gefällt mir sehr. Nicht platinblond, sondern ein Blond, was beinahe nach Naturfarbton aussieht. Meine Friseurin sagte, beeindruckt über ihr Werk: „Ein völlig neuer Mensch!!“

Und genauso fühle ich mich tatsächlich auch. Und das macht natürlich nicht nur die Frisur. Es ist ein bisschen so, als wenn ich bisher mit ner Tüte über dem Kopf herum gelaufen wäre und jetzt sichtbar geworden bin. Da erlebe ich die unglaublichsten Geschichten. Meist lassen sie mich schmunzelnd zurück.

Ich genieße es……läuft bei mir.

Mein Becherhalter im Auto hat umgeschult auf Möhrchen -Halter.

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Ostern hinter uns gelassen

…und den  Winter 2.0 vor der Nase?

Das ist ja vielleicht ein Wetter!! Mannomann!! Heute war mein Auto komplett, ringsherum zugefroren. Alle Scheiben weiß und eiskristallüberzogen. Ich musste also kratzen. Und das am 19.April?? Nee, also echt. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Aber was sollte ich dagegen tun können?? Immerhin ist kein Schnee liegen geblieben., wie anderswo. Man muss ja immer schön die positiven Seiten sehen. Gell?

Und sonst so?
Ich habe ein bisschen Probleme nach den Geburtstagsfeierlichkeiten meiner Enkelin am 14.04. und der  anschließenden Osterschlemmerei wieder in das brave Fahrwasser zurück zu kommen. Natürlich hatte ich auch Besuch von der Familie und habe Ostersonntag für alle gekocht. Bei der Gelegenheit habe ich nach exakt 4 Wochen Verzicht, am 16.04.17, zum ersten Mal wieder Fleisch gegessen.

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Das war richtig lecker. Und jetzt isses auch wieder gut. Ich bin mittlerweile zu der Erkenntnis und dem Entschluss gelangt: Vegan ist nicht mein Weg, vegetarisch schon. Denn ich mag zwar Gemüse mehr und mehr, aber eben auch Eier und hin und wieder Quark oder Joghurt. Nicht zu vergessen Butter, und da ausschliesslich irische Weidebutter. Was anderes kommt mir nicht ins Haus.

Und wie nennt man das, was ich dann bin?? Flexitarier, hab ich mir sagen lassen. Das sind die Vegetarier, die auch hin und wieder Fleisch oder Fisch genießen wollen. Ich bin damit glücklich und mag es sowieso irgendwie gar nicht, in ein festes Schema gepresst zu werden und mich einer gewissen Gruppe zugehörig und verpflichtet  fühlen zu müssen. Wer nun denkt: „… jaja, siehste! Jetzt fängt sie wieder das Schludern an. Das ist der Anfang vom Ende. Bald sind alle gute Vorsätze und großen Pläne vergessen und sie futtert wieder wild drauf los und wird wieder Kilos auf den Hüften ansammeln….!“ Weit gefehlt! Ich habe über die Feiertage nicht zugenommen. Erstaunlich und eine glückliche Fügung. Denn ich habe wirklich auf nichts verzichtet. Ob Schokolade, Kuchen, Torte oder mal ein Eis zum Nachtisch….. alles habe ich gegessen. Aber nicht mehr in dem Maße, wie andere Jahre. Ich habe nicht übertrieben. Und das scheint das Geheimnis zu sein. Man sagt ja auch, dass der Stoffwechsel den Turbo anschmeißt, wenn man ihm mal ordentlich Futter gibt. Und genauso muss das bei mir gelaufen sein. Die Waage ist mein Freund. Vor und nach Ostern der gleiche Stand. Ich freuen mich darüber wirklich sehr. Und es ermutigt und motiviert mich, weiter zu machen. Nach den bisherigen -12kg geht noch mehr. Das weiß ich einfach. Ich bin wieder ins ON/Off Fasten eingestiegen und habe mir auch entsprechende Literatur dazu besorgt. Spannend, kann ich euch sagen.

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Es ostert schon sehr…

 

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Ostern 2017

Von draus vom Felde komm ich her.
Ich muss euch sagen, es ostert sehr.

All überall auf den Gräserspitzen sah ich glitzernde Tautropfen sitzen.

Und in der Bäume luftigsten Höhen, konnte ich Vöglein hören und sehen.

Sie rufen uns an und fordern heraus, zum lustigen Reigen um den Osterstrauss.

So lasst uns hinaus gehn und mit ihnen singen, die Sonne ☀️
im Herzen nach Hause mitbringen.

FROHE OSTERN
wünscht euch
IRIS 💚🐔🐣🍀🌺🐞

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Gesunde Abfallprodukte

Was ich in der Vergangenheit immer weg geschüttet habe, das verwerte ich jetzt mehr und mehr. Zum Beispiel das Kochwasser von Gemüse. Gerade gestern Abend habe ich wieder Brokkoli mit Möhren und Sellerie abgekocht. Gewürzt mit Kardamom, Pfeffer und ganz wenig Salz. Der Topf war größer als gewohnt, denn ich habe es ja neben dem Gemüse auch auf das Kochwasser abgesehen. Das schmeckt wirklich lecker, gerade wenn ich Knollensellerie mit auskoche. Erinnert fast an den Geschmack von M.a.g.g.i, was ich ja seit langer Zeit schon meide.

Danach habe ich mir für das gekochte Gemüse ein feines Sößchen ala Hollandaise gemacht. Das war ein echter Genuss.

Für einen Teil der selbst hergestellten Gemüsebrühe hatte ich heute morgen dann eine besonders exotische Verwendung. Ich hatte mir einen Gemüse Smoothie gemacht, weil mir das Obst ausgegangen war. Brokkoli und Möhre in roh, einen Löffel Honig und eine halbe Tasse selbst eingekochtes Apfelmus mit Vanille +++plus+++ besagte Gemüsebrühe. Das sah bunt aus und schmeckte auch bunt. Aber erstaunlich lecker. Ich hatte ehrlich gesagt Bedenken, ob das wohl genießbar sein kann. Ja, kann es!!! Verrückt!

Insgesamt bin ich jetzt, wie man so schön sagt, back on track.

Nach Ende der Fastenphase ging das Gewicht erwartungsgemäß erstmal wieder ein wenig hoch. Das ist auch normal, denn der Körper füllt die Depots auf. Schließlich habe ich ihn kurz gehalten. Und da muss er erstmal schnell was einlagern, wenn es jetzt wieder was zu essen gibt. Ein Kilo kam also wieder drauf auf die Rippen. Dem Freundchen habe ich aber gezeigt, was ne Harke ist. Denn ich bin ja an einer weiteren Abnahme höchst interessiert. Und so habe ich wieder mit meinem On/Off Fasten begonnen. Wie gehabt: einen Tag nur trinken, den anderen Tag essen.

Entsprechend war das gewonnene Kilo schnell wieder weg. Und jetzt gehts also weiter. Es gibt immer mal wieder Herausforderungen. Da bin ich ganz ehrlich. Aber die bewältige ich ganz gut. So hatte ich diese Woche Besuch und habe herrlich duftende Chicken Wings im Backofen gemacht. Diesen Duft vor meiner Nase fiel es mir wirklich schwer, davon keine zu essen. Doch der Gedanke, wie viel besser es mir ohne Fleisch geht, hat mich dann überzeugt die Finger davon zu lassen. Das wäre mal ein Genuss von ein paar Minuten und dafür lohnt es sich nicht, von meinem neuen Weg abzukommen.

Ich freue mich auch über die Unterstützung meiner Familie. Freitags essen mein Sohn und ich immer bei meinen Eltern zu Mittag. Und meine Mutter kocht jetzt meist etwas ohne Fleisch. Das finde ich sehr lieb und rücksichtsvoll zumal es allen nicht schadet, weniger Fleisch zu essen. Heute zum Beispiel gibt es einen schönen Gemüseeintopf. Ich freue mich schon drauf.

Noch eine gute Nachricht. Ich bin neulich in meinem Kleiderschrank auf längst vergessene Klamotten gestoßen, die mir wieder besser passen als noch vor Wochen, als ich darin ausgesehen hätte, wie die Wurst in der Pelle. Ich trage wieder einige Hosen, die mir mal zu eng waren und eine wunderbare blaue Sommerjacke passt auch wieder. Das heisst, die kostenfreie Shopping Saison im eigenen Schlafzimmer ist eröffnet.

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Hunger

Das war während der letzten Tage öfters mal mein Thema. Aber nicht mal so sehr direkt der Hunger auf Essen. Eher so der Hunger auf Leben. Denn wann immer ich dachte, ich müsste jetzt mal wieder was essen, habe ich das zunächst gründlich hinterfragt. Das sind die positiven Nachwirkungen von OMEGA, meiner Fastenzeit.

Ist es echter Hunger,  wenn sich ein Gefühl von Leere einstellt, was nicht zwingend körperlich spürbar ist?

Zu oft und zu leicht habe ich in der Vergangenheit diesem Impuls kopflos nachgegeben. Und weil ich mich nach der Zufuhr von etwas Essbarem gleich besser gefühlt habe, war das meistens die einfachere Lösung. Ich brauchte mich mit diesen Gefühlen nicht auseinander setzen. Ich habe sie „weg gegessen“, aufgegessen. Und dann ging ich wieder zur Tagesordnung über.

Jetzt lebe ich bewusster. Und es gefällt mir sehr. Deshalb werde ich es beibehalten und noch ausbauen. Denn da liegt ein großes Potential für (m)ein gesünderes Leben.

Nicht essen ist definitiv einfacher. Das war in mehrfacher Hinsicht eine sehr leichte Woche, diese Null-Futter-Woche. Da brauchte ich darüber nicht nachdenken. Was aber auf Dauer natürlich nicht die Lösung ist. Schon klar. Deshalb kaue ich jetzt viele meiner Gedanken 36 mal und brauche bei manchen harten Brocken etwas länger, um sie verdauen zu können. (uns wurde nach dem Fastenbrechen empfohlen, jedes Essen – auch sowas wie die Smoothies – Bissen für Bissen 36x zu kauen. Denn damit verflüssigt man die Nahrung schon im Mund und die Verdauung beginnt bereits da. ABER es ist schwierig bis unmöglich das auf Dauer durch zu halten, glaubt mir. Oder versucht das mal selber.)

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                                                                                             Zeichnung von Marina Kaiser

Aus Gesprächen mit anderen Teilnehmern des OMEGA Kurses weiß ich, dass es vielen so geht und gegangen ist. Wir befinden uns unbewusst in einem Hamsterrad und essen gegen Einsamkeit, Langeweile und unerklärliche Gefühle von Leere an.  Dann ist es kurzzeitig besser, bis es mal wieder zu ähnlichen Situationen kommt oder wir stressige Zeiten erleben. Jeder hat einen anderen Grund oder gleich mehrere für dieses Verhalten. Und immer noch sind sich viele dessen nicht wirklich bewusst.

Erschwerend kommt hinzu, dass man uns über die Medien ständig glauben lassen will, dass wir uns doch was Gutes gönnen sollen. Nach der Arbeit, am Abend, am Wochenende, im Urlaub…..usw. Man beschießt uns permanent mit Werbung für Lieferservices oder Fertigfutter – convenience food – was schnell zubereitet werden kann oder nur erwärmt werden muss. Bunt und mit appetitlichen Bildern verpackte Produkte der Lebensmittelindustrie. Da tropft dir der Zahn, nicht nur wenn du ein Gerne-Esser bist, also ein leichtes Opfer. Da kann man auch den Fernseher ausgeschaltet lassen. Sie erreichen dich trotzdem übers Internet, übers Radio und auf hübschen Werbetafeln.  Immer und überall.

Und wirst du dann davon oder durch andere Ursachen krank, dann wissen sie auch sofort Abhilfe. Die Werbung für Medikamente aller Art wird auch immer mehr. Salben, Pillen, Pflaster und Cremes gegen so ziemlich alles füllen die Werbepausen. Und für die, die noch nicht Kunde der Pharmaindustrie – weil noch zu gesund – sind gibt es Antifaltencremes und Vitaminpillen. Denen kann man Haarentfernung empfehlen und Botox. So kriegen sie uns alle, die Jungen, die Gesunden, die Kranken und die Alten.

Der Moloch Pharmaindustrie hat einen unstillbaren Hunger. Und wir alle füttern ihn.
An der Stelle sei erwähnt, dass es natürlich auch sehr gute und wirklich wichtige Medikamente gibt, die unverzichtbar und lebensrettend sind. Aber das ist nur ein Bruchteil dessen, was vermarktet wird.

Es ist an uns vom Hamsterrad abzuspringen.
Wir müssen uns das alles nur mal bewusst machen.

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Herausforderung

Gestern erlebte ich den Tag als absolute Herausforderung. Es war ja mein erster Tag nach Omega. Und ich muss jetzt wieder ganz alleine laufen lernen. Kein Programm gibt mir Hinweise und Ratschläge was ich darf und was ich besser sein lassen soll. Und…. wehe, wenn sie los gelassen.

Meine Psyche scheint nach dieser Fastenphase jegliches verfügbares Essen als Rettungsanker anzusehen und der Körper schreit nach Futter. Eine unglaubliche Gier machte sich gestern in mir breit. Das war wirklich unheimlich. Notstand!!!

Mittags hatte ich erstmals wieder ein normales Mittagessen, wenn auch fleischlos. Am Nachmittag dann habe ich mir in kurzer Zeit und ohne Sinn und Verstand 150g Nussmischung eingepfiffen. Eine komplette Tüte bestehend aus Cashews, Cranberrys, Walnüssen, Physalis, Goni-Beeren und Mandeln. Ein Gefühl, als wenn es darum ginge mein Leben zu retten. Völlig gaga!

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Und das alles verbunden mit einer diffusen inneren Unruhe. Am Abend ging es dann weiter. Ich kochte mir einen Blumenkohl und habe versucht damit meinen Hunger zu stillen. Hat nur  semi gut geklappt. Gegen 21 Uhr musste es dann noch in Gurkensalat sein.

Trotz dieses missglückten Tages habe ich heute keine bösen Ergebnisse auf der Waage vorgefunden, weil es eben bis auf die Nüsse schon recht kalorienarmes Essen war, was ich mir rein gepfiffen habe.

Dennoch….. ich brauche wieder mehr Disziplin. Deshalb beginnt morgen erneut mein intermittierendes Fasten, mein On/Off Model. Ich sehe ein, es ist dringend nötig mir wieder einen Rahmen zu schaffen. Schließlich will ich weiter abnehmen.

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Tag 14 -The end-

Heute ging also die Aufbauwoche zu Ende. Damit endet mein Fasten Abenteuer 2017, was sich wirklich auch als solches gezeigt hat. Und ich bin sehr froh, dass ich mich drauf eingelassen habe. Anfangs als lediglich die Idee im Raum stand, und auch noch als ich mich dann endlich angemeldet hatte, dachte ich mir: Okay, das probier ich jetzt mal aus. Dann weiß ich, wie sich Fasten anfühlt. 

Ich hatte keine Ahnung was mich konkret erwartet und war ein bisschen ängstlich, wie mir dieses Nichtessen bekommen würde und fragte mich, ob ich das überhaupt durchhalten werde. Aber was ich dann erlebte überstieg meine Erwartungen bei Weitem.

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Ich fand mich eingebettet in eine Gemeinschaft von ca. 4000 Fastenden, die täglich zweimal von Experten betreut und beraten wurde. Wir wurden regelrecht durch diese zwei Wochen geführt. Durch den Austausch mit anderen Teilnehmern weiß ich, dass sich die meisten auch so gut aufgehoben gefühlt haben wie ich. Da gab es Antworten auf alle Fragen. Also meine Fragen wurden restlos beantwortet und ich wusste in jeder Situation wie ich mich richtig verhalten sollte.

Mein Entschluss steht fest: Ich werde im Herbst 2017 wieder eine Fastenwoche + Aufbauwoche einlegen. Ich weiss ja jetzt wie es geht. Sicherlich werde ich dieses Eingebettetsein vermissen, diese Gemeinschaft. Vielleicht fällt dann auch das konsequente Durchhalten schwerer. Wir, oder besser gesagt, ich werde es ja sehen.

Das Ende jetzt beinhaltet aber auch einen Anfang. Bereits in der zurückliegenden Aufbauwoche habe ich erfahren, wie sich mein neues Essverhalten anfühlt. Sehr anders! muss ich sagen. Ich frühstücke nicht mehr wie vorher. Damit gehts schon los. Momentan esse ich kein Brot. Das liegt daran, dass ich noch auf der Suche nach einem geeigneten Brotrezept bin. Ich möchte keins mehr kaufen, denn ich ziehe es vor zu wissen, was in meinem Brot drin ist. Aber ich habe da schon eine kleine Auswahl an Rezepten, die Weizen ausklammern. Die werde ich durchprobieren und dann entscheiden, welches mir am besten schmeckt und bekommt. Ich kann dank meines Thermomix ja auch Körner kaufen und das Mehl in der gewünschten Feinheit selber mahlen. Das macht vieles einfacher.

Derzeit besteht mein Frühstück aus immer wechselnden Smoothies. Mal grün, mal weniger grün. Aber immer ein Mix aus wenig süßem Obst und viel frischem Gemüse. Das macht satt und hält gut vor. Bis mittags brauche ich dann nichts. Nur eben trinken, trinken, trinken.

Mir ist aufgefallen, dass ich in der Vergangenheit wohl  zu salzig gegessen habe. Das zieht Wasser an, welches eingelagert wird. Und das macht schwer. So kämpfe ich gerade intensiv darum, meine errungene Abnahme von 12kg zu halten. Das ist gar nicht so einfach. Das kann ich euch flüstern. Natürlich weiß ich, dass ein Gewicht am letzten Fastentag – leerer Verdauungs-Trakt   – nicht der Realität im normalen Alltag entsprechen kann. Das sehe ich ganz entspannt.

Trotzdem. Ich werde jetzt am Samstag wieder in meinen On/Off Fastenmodus von vorher übergehen. Denn damit habe ich ja immerhin 6kg in 6 Wochen abgenommen. Das kann so weiter gehen. Eventuell ein wenig langsamer. Aber mir gehts gut damit. Und ich plane, ab dem 01.04.17 wieder mehr in den Sport zurück zu gehen. Walken am Abend, damit sich die Muskeln nicht allmählich verabschieden und mir eines Tages die Pelle in den Kniekehlen hängt. Das ist mir schon sehr wichtig.

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