Verlassen oder befreit?

INDESTRUCTIBLE

Abandonment.

It will kill you.
Make you want to die.

And – if you let it –
it will break you open
to the most radical kind
of self-love.

It will destroy your childhood dreams of love.
Yes.

But you will soon discover
that this love was never
outside of you.

Now, your breath is your Home.
And presence is your sanctuary.
And life itself
is your greatest lover.
And friend.
And teacher.

There is no abandonment,
here at the Source.

You are what’s left,
when all is lost.

– Jeff Foster-

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Steigbügelhalter (II)

Als ein wenig Zeit ins Land gegangen war, setzte der Verstand wieder ein. Bei beiden. Dem Prinz wurde bewusst, dass er sich beinahe schon zu weit von seinem Königreich entfernt hatte. Zumindest gefühlsmässig. Er konnte und wollte sich letztlich seiner Verantwortung als Prinz nicht entziehen und wollte sein altes Leben auch gar nicht aufgeben. Das war ihm klar geworden.

Und was sollte nun werden?

SIE war wie angeknipst. Vom Anfang ihrer Begegnung an. Er hatte ihr sehr, sehr gut getan und ihr regelrecht den Turbo gezündet. Plötzlich hatte sie wieder ein Auge für das Wesentliche in ihrem Leben. Sie nahm sich wieder wahr. Ganz anders als in den letzten zwei Jahren. Sie spürte sich wieder. Sie liebte sich wieder und ging endlich gut mit sich selber um. Dank seiner Zuwendung. Das genau hatte sie gebraucht. Er war zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen.

Der Prinz entschloss sich zurück zu reiten und SIE sich selbst zu überlassen. Das fühlte sich für sie erstmal furchtbar an, denn sie glaubte nicht, dass sie das schaffen würde. Allein den Weg weiter gehen. Hatte sie sich doch in der Zeit mit ihm so sehr gesehen, so unendlich begehrt, beschützt und als Königin gefühlt. Er hatte ihr Strahlen zurück gebracht. Nun flackerte das Licht für eine Weile ganz gewaltig. Doch schließlich fand es zur Stabilität zurück.

Seine Silhouette am Horizont wurde schwächer. Bald war sie kaum mehr zu erkennen. Doch das beunruhigte sie nicht. Denn sie wusste, es war so wie mit den Sternen. Auch wenn du sie nicht siehst, weil die Sonne scheint, sie sind einfach immer da. Immer.

Eine warme, wohlige Sicherheit breitete sich in ihr aus. Sie hatte zu sich gefunden, weil er ihr aufs Pferd geholfen hatte – Ihr Prinz. Das würde er immer bleiben. Egal was kommen würde.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Der Prinz als Steigbügelhalter

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Sören Kierkegaard)

Sie hatte lange schon aufgehört auf ihn zu hoffen und eigentlich auch nie ernsthaft an seine Existenz geglaubt. Aber es gab ihn. Den Prinz auf dem weißen Pferd.

Es gibt ihn für jede Frau.
Manchmal erkennt sie ihn nur nicht gleich, weil sein Aussehen nicht dem Klischee entspricht. Es muss kein braungebrannter Hüne mit Heldenbrust sein. Und eine Krone als Erkennungszeichen trägt er oft auch nicht. Und so trifft die eine oder andere Frau im Laufe ihres Lebens auf ihn, verbringt ein wenig Zeit mit ihm und weiß es doch nicht. „Das ist er, mein Prinz.“ Und deshalb versäumt sie es, ihn fest zu halten. Er ist sich auch unsicher und macht andere Pläne, geht  letztlich seiner Wege. Sie verlieren sich aus den Augen.

Eine innere Stimme hatte dem gut gereiften Prinzen geraten sich auf die Suche nach ihr zu machen. So ließ er seinen drögen Prinzenalltag hinter sich, holte das weisse Pferd aus dem Stall, sattelte es heimlich selbst und ritt in die heraufziehende Morgendämmerung.

Immer wieder zweifelte er an der Richtigkeit seines Vorhabens und hatte Gewissensbisse, sein altes Leben hinter sich gelassen zu haben. Er war eigentlich nicht der geborene Abenteurer und so  dachte er manchmal auch daran, entmutigt aufzugeben. Aber irgendeine Kraft trieb ihn an. Oder war es eher das sichere Gefühl, er habe eine Mission zu erfüllen? Eine Aufgabe, die für ihn bestimmt war? Und nur für ihn?  Ja, das war es.

Eines Tages war er da. Er hatte sie endlich gefunden.

Und nun? Beide waren sich mehr als unsicher, wie es jetzt weiter gehen sollte. Alle störenden Gedanken an diese völlig ungewisse Zukunft schoben sie beiseite. Sie wollten erstmal nur genießen. Die Zeit zu zweit.

Das Pferd graste derweil friedlich auf der Wiese.

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H2O

Noch nie habe ich gemacht, was ich morgen tun werde.

Fünf Kisten Wasser 💦 kaufen. Ich habe gerade fünf leere Kisten in mein Auto geladen, die ich in den letzten 2-3 Wochen ausgetrunken habe. Noch nie habe ich es geschafft, so viel Wasser zu trinken, wie immer empfohlen wird. Meist hatte ich nach einer Flasche keine Lust auf mehr. Jetzt aber habe ich endlich eine Sorte entdeckt, die sich richtig gut trinken lässt. Ich bin auch endlich wieder von den leichten Plastikflaschen auf die schwereren Glasflaschen umgestiegen. Es ist mehr Schlepperei, ja. Aber man hört ja so viel, wie ungesund Wasser aus den Kunststoffflaschen sein soll. Angeblich gelangt der Weichmacher aus den Flaschen ins Wasser und kann Krebs erregen.  *grusel*

Daher bin ich jetzt vernünftig und kaufe Glasflaschen. Apropos Glas…. ich habe mir schöne Gläser gekauft. Ich mag dann noch lieber trinken. Und schaut mal, was mir damit gelungen ist. Ein schönes Bläschenmuster. Hübsch. Oder?

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Melone 🍉

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Mein heutiger Salat. Sehr gut.👍Das ist für mich Sommer.

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Urlaubssünden ausgleichen

Nach meinem Aufenthalt auf Sylt im Regen und im sonnigen München habe ich wieder mal geplant meiner Disziplin aufs Pferd zu helfen. Urlaubszeit ist immer Schlemmerzeit. Da gibts mal ein Eis oder einen Cocktail und man gönnt sich auch den einen oder anderen eisgekühlten Schoko Riegel. Ihr kennt das ja. Heimlich still und leise schleichen sich die Kilos Gramm für Gramm wieder auf die Hüften. So eine Sauerei aber auch.

Darum habe ich am Montag mal wieder die Reißleine gezogen und bin zurück in mein intermittierendes Fasten gegangen. Und ich bin froh drum, denn es geht wieder abwärts mit dem Zeiger an der Waage.

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Das freut mich wirklich sehr. Höre ich doch von so vielen Frauen in meinem Alter, dass sie eisern und verbissen um jedes Gramm Abnahme kämpfen und dennoch keinen Erfolg haben. Sie schieben das dann auf die Wechseljahre und den dadurch veränderten Hormonspiegel. Kann ja auch sein. Jeder Körper reagiert anders.

Ich geniesse jedenfalls gerade die Vielfalt des Sommers. Es gibt bei mir momentan vorwiegend  frisches Gemüse und auch Obst. Fleisch hat wieder mal total Pause. Salate sind keine reinen Gemüseangelegenheiten sondern immer so ein gesunder Mix aus Obst und Gemüse. Allein schon fürs Auge. Heute  gibts bei mir mittags Salat aus Melonenwürfel, Schlangengurke, Tomaten und Schafskäse. Serviert in einer ausgehöhlten halben Melone. Muss ich unbedingt dran denken ein Foto zu machen. Ich freue mich schon drauf.

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Piiiiiep – ich lebe noch

Ich bin ein bisschen schreibfaul in der letzten Zeit. Das könnte ich mal wieder ändern.

Immerhin gibt es aktuell Themen, die mich entweder sehr beschäftigen, einigermaßen beunruhigen oder beides.

Neulich habe ich von einer Frau gehört, mit der gemeinsam ich im Frühjahr online gefastet habe, dass sie wieder dran ist. Mittlerweile schon seit 3 Wochen. Und das schürte in mir das Verlangen auch wieder einzusteigen. Es ging mir so unglaublich gut in dieser Fastenwoche. Und das möchte ich wieder spüren. Besagte Frau habe ich bei meinem Aufenthalt in München getroffen und sie wirkte noch ausgeglichener und glücklicher als normalerweise schon. In so einen Seelenzustand möchte ich mich auch bringen. Und Fasten wäre ein guter Weg dahin zu kommen. Mal sehen, wann ich beginne….

Das zweite Thema handelt von einer guten Freundin, die in dieser Woche ihr Vorhaben, sich am Magen operieren zu lassen, in die Tat umgesetzt hat. Ich weiss davon schon sehr lange und genauso lange mache ich mir Sorgen um sie und ihre Gesundheit. Aber wir sind alle erwachsen, jeder hat eigene Wünsche, Träume und Vorstellungen von sich und seinem Körper. Und so sind solche Entscheidungen eben dann auch für die eine Person passend und für die andere nicht. Das ist normal.  Genauso normal wie die Tatsache, dass ich mich um Menschen sorge, die ich sehr gerne habe. Befürworter dieser sog. Adipositaschirurgie werden sagen: „Kluge Frau. Guter Entschluss. Sehr vernünftig und wegweisend.“ Das ist jetzt schon die zweite Frau in meinem Bekannten- und Freundeskreis, die sich einer Bypass OP unterzogen hat. Die erste hat sich mittlerweile mehr als halbiert, fast schon 2/3 ihres alten Gewichts verloren. Und sie ist optisch eine völlig andere Person geworden. Wie es in ihrer Seele aussieht, das weiß ich nicht. Der Kontakt ist nicht so eng. Aber es geht ihr offensichtlich gut.

Ich gebe zu, es nagt ein gewisses Neidgefühl an mir. Auch ich habe den Wunsch schlank zu werden bzw. eines Tages schlank zu sein. Die beiden haben mich jetzt gewissermaßen abgehängt. Wir hatten uns vor Jahren bei den „Gewichts-Boebachtern“ kennen gelernt und einige Jahre gemeinsam gegen unser Übergewicht gekämpft. Es gab, gerade in der Anfangsphase, regen Austausch über die diversen Erfolge und Misserfolge. Wir haben uns ermutigt, angefeuert, mental unterstützt, gelobt und getröstet.

Dieses doch recht raumgreifende Thema zwischen meiner Freundin und mir fällt ab sofort weg. Die beiden werden jetzt verstärkt ihre Themen haben, die nicht meine Themen sind. Und sicher nie mehr sein werden. Und die Zeit wird zeigen, ob unsere Freundschaft langfristig auch ohne das Thema dick vs. schlank – Abnehmen, Ernährung usw. genügend Substanz haben wird und bestehen bleiben kann. So sehen meine Gedanken momentan aus, die mich beschäftigen.

Zwischenzeitlich, nach meinem letzten Beitrag hier im Blog, war ich eine Woche lang auf Sylt. Und da das Wetter mit max. 16°C sehr kühl und mit täglichen mehrstündigen Regenphasen sehr nass war, konnte ich meinen ersten Aufenthalt auf Sylt nicht wirklich geniessen. Ich war ehrlich gesagt echt, angenervt und enttäuscht von diesem Aufenthalt. Und das lag nicht nur am Wetter. Auch die Leute, die dort Urlaub machen oder einen zweiten Wohnsitz haben – das viel beschriebene typische Sylt Klientel- ist einfach nicht nach meinem Geschmack.  Selten habe ich so viele arrogante und rücksichtslose Menschen auf einen Fleck erlebt. Rücksichtslos habe ich sie vor allem mit ihren ausgesucht ps-starken Autos auf der Insel erlebt. So kam es mehrfach zu wirklich bedrohlichen Situationen durch waghalsige Überholmanöver. Sowas ärgert mich und es macht mich wütend, weil es einfach nur unnötig ist.

Letzte Woche war ich dann paar Tage bei sehr schönem Sommerwetter in München. Und nach der trubeligen Großstadt habe ich es genossen, eine Freundin in einem kleinen  idyllischen Dorf in Niederbayern zu besuchen.IMG_8881

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