Das Simpson Protocol

Vor einer Woche habe ich in Coburg mit dieser Hypnose Methode Bekanntschaft gemacht. Und ich möchte euch darüber berichten, weil es für mich eine sehr tiefgreifende Erfahrung war/ist. Heute fühlt es sich rückblickend so an, als hätte ich einen sehr schönen Traum mit nachhaltiger Wirkung gehabt.

Hier zu den Hintergründen bzw. einer kleinen Erklärung:
——– >  Was bedeutet das: Das Simpson Protocol?

Ich hatte am letzten Wochenende eine Freundin in der Nähe von Coburg besucht. Und für Samstag war ein Termin in der Praxis von Heike Schauberger vereinbart. Meine erste Begegnung mit ihr und auch mit Hypnose. Bis dahin war Hypnose für mich eine Sache, die unmöglich mit mir funktionieren kann. Allerdings dachte ich dabei auch an die sog. Show Hypnose, wo Menschen mit einer Berührung an der Stirn in eine Art Schlaf versetzt werden und unter Hypnose dann seltsame Dinge tun und sich teilweise recht zum Affen machen. Zur Belustigung der Zuschauer. Von sowas habe ich noch nie was gehalten. Und deshalb dachte ich bis letzte Woche: Hypnose und ich – das gibt kein Match.

Aber dem ist nicht so. Angeregt und motiviert durch die guten Erfahrungen meiner Freundin mit dieser Hypnose Methode, habe ich mich entschlossen, das jetzt mal auszuprobieren. Wir allen blockieren gewünschte Veränderungen unbewusst durch alte Glaubenssätze, die sehr stark in uns verankert sind. Neue Erfahrungen werden mit bekannten Mustern verglichen. Gibts da keine Übereinstimmung, dann rät uns „der innere Kritiker“ dazu, besser nicht das gewohnte Terrain zu verlassen und lieber in der schönen, warmen Komfortzone zu bleiben. Ist angeblich sicherer und fühlt sich besser  an. Doch dadurch ist keine Veränderung möglich. Wir stecken deshalb manchmal im Leben in bestimmten Situationen fest und kommen nicht voran, können gewünschte Verbesserungen nicht umsetzen.

So hat jeder von uns bestimmte Baustellen, wo er mitunter seit Jahren „gräbt“ und wo dennoch kein rechter Fortschritt festzustellen ist. Alte Muster durchbrechen ist eben nicht so leicht. Und wenn man dann Hilfe zur Selbsthilfe bekommen kann, dann ist das eine Möglichkeit, die man nutzen kann. Wenn man das will. Das ist aber natürlich jedem selbst überlassen.

Meine Hypnose Sitzung hat mit Vorgespräch beinahe drei Stunden gedauert. Und es kam mir danach vor, als wäre es nur eine gewesen. So rasend schnell verging die Zeit für mich. Wer jetzt erwartet hat, dass ich genau erzähle, wie das war und was da genau abgegangen ist, den muss ich leider enttäuschen. Die Hypnotiseurin liest mir eine Art Fragenkatalog vor und ich beantworte die Fragen – die beinahe alle nur  JA/NEIN Antworten erfordern – mit Fingerzeichen, die wir vor Beginn der Session vereinbart haben. Ich erinnere mich also nicht konkret oder nur wie durch eine feine Nebelwand. Es ist, wie gesagt, als hätte ich einen schönen, beruhigenden Traum gehabt, der mich gestärkt und mit einer dicken Schicht Balsam auf meiner Seele in mein Leben zurück entlassen hat.

Nach der Session war ich mit meiner Freundin in einer Therme. Wir haben das wohlig warme Salzwasser genossen. Und wie es der Zufall wollte, wurde während  der Zeit unseres Aufenthaltes in einem Außenbecken eine Chigong Session angeboten. Das passte perfekt zu meinem eh schon entspannten Gemütszustand. Sanfte Bewegungen zu schöner meditativer Musik in warmen Wasser. Ein Genuss!!

Wer mich näher kennt, der weiss: Wenn es mir gut geht, ich mich wohl fühle und gut drauf bin, dann äußert sich das in einem scheinbar nicht enden wollenden Redefluss.  Freunde und Familie erinnern mich dann manchmal und sagen sowas wie: Iris, das Atmen nicht vergessen!!!

Das war nach der Hypnose am Samstag anders. Ich fühlte mich sehr wohl und ich war still. Im Inneren und auch im Aussen. Irgendwie tiefenentspannt fühlte ich mich. Und das hält bis heute, in einer etwas abgeschwächten Form, an.

Das Ganze hat mir, wenn ich das zusammenfassend so sagen darf, ein Mehr an Selbstvertrauen und Selbstliebe gebracht. Ich spüre, ich kann viel bewegen in meinem Leben bzw. ich bin diejenige, die die Veränderung einleiten kann und muss. Theoretisch war mir das durchaus bekannt. Aber gerade in der letzten Zeit schien mir das alles zu mühsam, zu aufwändig, ein Berg, den ich nicht erklimmen konnte. Weil ich ihn nicht erklimmen wollte. Ich glaubte, ich wäre zu schwach. Typische Opferhaltung. Ich hatte ein Stück weit aufgegeben und mich selbst bemitleidet. Nicht gut!!!

Es ist erst eine Woche her. Ich stehe noch ganz am Anfang. Aber das macht nichts. Ich habe ja Zeit. Schließlich wollen meine Freundin und ich 111 Jahre alt werden. Und bis dahin sind es noch 51 Jahre.

Tina, wir machen das schon!!!!!

(Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

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2 Antworten zu Das Simpson Protocol

  1. tinademirezen schreibt:

    Ja, Hypnose…
    Für viele hat das was mit Glauben oder Zauberei zu tun.
    Aber nach deiner tollen Aufklärung, ist dieses Vorurteil sicher für immer dahin!
    Ja, wir machen das schon!!!!!

    • chinomso schreibt:

      Na ja, jeder kann sich da umfassend informieren und was er dann glaubt und was nicht, das bleibt jedem selbst überlassen. Ich mag gerne Neues ausprobieren und verlasse mich bei der Entscheidung ob dafür oder dagegen auch oft auf mein Bauchgefühl.

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