Gesunde Abfallprodukte

Was ich in der Vergangenheit immer weg geschüttet habe, das verwerte ich jetzt mehr und mehr. Zum Beispiel das Kochwasser von Gemüse. Gerade gestern Abend habe ich wieder Brokkoli mit Möhren und Sellerie abgekocht. Gewürzt mit Kardamom, Pfeffer und ganz wenig Salz. Der Topf war größer als gewohnt, denn ich habe es ja neben dem Gemüse auch auf das Kochwasser abgesehen. Das schmeckt wirklich lecker, gerade wenn ich Knollensellerie mit auskoche. Erinnert fast an den Geschmack von M.a.g.g.i, was ich ja seit langer Zeit schon meide.

Danach habe ich mir für das gekochte Gemüse ein feines Sößchen ala Hollandaise gemacht. Das war ein echter Genuss.

Für einen Teil der selbst hergestellten Gemüsebrühe hatte ich heute morgen dann eine besonders exotische Verwendung. Ich hatte mir einen Gemüse Smoothie gemacht, weil mir das Obst ausgegangen war. Brokkoli und Möhre in roh, einen Löffel Honig und eine halbe Tasse selbst eingekochtes Apfelmus mit Vanille +++plus+++ besagte Gemüsebrühe. Das sah bunt aus und schmeckte auch bunt. Aber erstaunlich lecker. Ich hatte ehrlich gesagt Bedenken, ob das wohl genießbar sein kann. Ja, kann es!!! Verrückt!

Insgesamt bin ich jetzt, wie man so schön sagt, back on track.

Nach Ende der Fastenphase ging das Gewicht erwartungsgemäß erstmal wieder ein wenig hoch. Das ist auch normal, denn der Körper füllt die Depots auf. Schließlich habe ich ihn kurz gehalten. Und da muss er erstmal schnell was einlagern, wenn es jetzt wieder was zu essen gibt. Ein Kilo kam also wieder drauf auf die Rippen. Dem Freundchen habe ich aber gezeigt, was ne Harke ist. Denn ich bin ja an einer weiteren Abnahme höchst interessiert. Und so habe ich wieder mit meinem On/Off Fasten begonnen. Wie gehabt: einen Tag nur trinken, den anderen Tag essen.

Entsprechend war das gewonnene Kilo schnell wieder weg. Und jetzt gehts also weiter. Es gibt immer mal wieder Herausforderungen. Da bin ich ganz ehrlich. Aber die bewältige ich ganz gut. So hatte ich diese Woche Besuch und habe herrlich duftende Chicken Wings im Backofen gemacht. Diesen Duft vor meiner Nase fiel es mir wirklich schwer, davon keine zu essen. Doch der Gedanke, wie viel besser es mir ohne Fleisch geht, hat mich dann überzeugt die Finger davon zu lassen. Das wäre mal ein Genuss von ein paar Minuten und dafür lohnt es sich nicht, von meinem neuen Weg abzukommen.

Ich freue mich auch über die Unterstützung meiner Familie. Freitags essen mein Sohn und ich immer bei meinen Eltern zu Mittag. Und meine Mutter kocht jetzt meist etwas ohne Fleisch. Das finde ich sehr lieb und rücksichtsvoll zumal es allen nicht schadet, weniger Fleisch zu essen. Heute zum Beispiel gibt es einen schönen Gemüseeintopf. Ich freue mich schon drauf.

Noch eine gute Nachricht. Ich bin neulich in meinem Kleiderschrank auf längst vergessene Klamotten gestoßen, die mir wieder besser passen als noch vor Wochen, als ich darin ausgesehen hätte, wie die Wurst in der Pelle. Ich trage wieder einige Hosen, die mir mal zu eng waren und eine wunderbare blaue Sommerjacke passt auch wieder. Das heisst, die kostenfreie Shopping Saison im eigenen Schlafzimmer ist eröffnet.

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