Ein ganzer Monat

Wenn es auch der kürzeste Monat des Jahres ist. Immerhin ist es nun ein ganzer Monat, den ich mit intermittierendem Fasten durchgehalten habe. Für meine Verhältnisse schon recht lang. Wenn ich so auf meine extrem lange und holperige Diäten Karriere zurück blicke. Aber das hier ist ja auch keine Diät im klassischen Sinne.

Langsam kehrt Gewohnheit ein. Es ist mir gar nicht mehr so sehr danach, ständig darüber zu berichten. Denn die anfängliche Aufregung hat sich gelegt.

Gestern hatte ich einen ganz besonders aufregenden Tag. Das Glück war mir hold und ich habe eine größere Steuerrückzahlung vom Finanzamt bekommen. Unerwartet wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Aber eben ein positiver Blitz. Ein Feuerwerk. Ein warmer Regen.

Und da war ich ganz aus dem Häuschen vor Freude. Ich habe sofort daran gedacht, dass man das eigentlich feiern müsste. Und dann kommt bei mir das starke Bedürfnis, Emotionen – egal ob positiv oder negativ- mit Essen und Trinken zu „feiern“ 0der ich sollte eher sagen „auszuhalten“. Das ist natürlich nicht  gut. Mir wurde das gestern so richtig bewusst. Ich muss meine Feier-Kultur mal überdenken und mir Rituale ausdenken, wie ich Glück und Freude feiern kann, ohne dass es was mit Essen und Trinken zu tun hat.

Wieder so ein Punkt, an dem ich arbeiten möchte.
Habt ihr ein paar Anregungen für mich?

Was macht ihr denn so, wenn euch die Freude übermannt??
Wenn euch das Glück aus den Knopflöchern spritzt?
Wenn ihr die Welt umarmen möchtet?

Übrigens hatte ich gestern Trinktag. Also bin ich brav geblieben. Nix mit Party.
Oder nur mit Erdbeer-Tee.

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2 Antworten zu Ein ganzer Monat

  1. hermine1909 schreibt:

    Ich tanze und singe ganz laut. Und lache laut und umarme meine Liebsten. Ich erzähle es den Menschen, die mir wichtig sind und von denen ich weiß, dass sie sich aufrichtig mit mir freuen. Freude löst bei mir kein Verlangen nach Essen aus. Nur Frust…
    Aber hey, das mit dem Fasten ist toll, wenn es so zur Gewohnheit wird! Weiter viel Erfolg! LG

    • chinomso schreibt:

      Cool. Tanzen klingt gut.
      Ich wäre gerne mit meinem Sohn in ein Steakhouse gefahren und hätte ihn gerne eingeladen. Kein Frustessen, aber eben essen.

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