Wochenenden sind schwierig

Es lauern einfach zu viele Fallstricke und die Anwesenheit meines Kühlschranks macht mir zu schaffen. Man müsste ihn mit einer dicken Ankerkette verschließen können ODER eben einfach nur diszipliniert sein.

Okay, okay ich war diszipliniert. Aber es war am Samstag, meinem Trinktag 6, sehr sehr schwer. Ich musste mich echt so beherrschen. Puh!!! Wieder und wieder habe ich in meinem Kühlschrank nachgeschaut, ob das Licht noch brennt. Und das Innere  meiner Küchenschränke bekam ebenfalls immer wieder das Tageslicht zu sehen. Ich war unruhig und hibbelig und irgendwie „in need“ nach was Essbarem.  Lag vielleicht auch am Vollmond, der die Leute ja auch rappelig machen soll. In solchen Fällen hilft nix anderes als Ablenkung.

Ab Mittag hatte ich meine Enkelin bei mir. Das hieß dann: Mittagessen für die Kleine kochen. Und ich DURFTE  NIX  ESSEN!!!! AU BACKE!! Zum Glück kam ihr Papa überraschend mit einem Freund vorbei. Und so wurde das Essen, was ich für Emily gekocht hatte – ich kann einfach nicht in Mengen kochen, die auf den Bedarf einer  2-Jährigen abgestimmt sind – auf zwei Erwachsene und ein Kleinkind verteilt. Wurde also alles aufgegessen und ich war gerettet. Wer weiss? Sonst wäre ich wahrscheinlich im Laufe des Tages doch noch schwach geworden.

Als Emily wieder von der Mama abgeholt worden war, ging die Hibbelei weiter. Der Tee und die heiße Brühe kam mir schon aus den Ohren raus. Ich musste mir eine andere Beschäftigung suchen. Laufschuhe an, Kopfhörer auf die Ohren und raus auf meine Laufstrecke bzw. Walkingstrecke, muss das heissen.

Mittlerweile geht es meinen Knien auch schon deutlich besser. Das kann am Gewichtsverlust noch nicht liegen. Sehr wohl aber an der Änderung der Essgewohnheiten und der drastischen Reduzierung von Fleisch- und Wurstkonsum. Und ich trinke trinke trinke. Meine Nieren meutern, wie gesagt, schon und schmerzen manchmal ein kleines bisschen. Aber auch das wird besser.

Sonntag habe ich dann zelebriert. Frühstück habe ich nicht klassisch gestaltet mit gekochtem oder gebratenem Ei, Brötchen, Kaffee, O-Saft oder Sekt und dergleichen mehr. Sondern ich habe mir einen wunderbaren grünen Smoothie gemacht.

Bestandteile waren: frischer Blattspinat, eine kleine Portion Feldsalat, paar Stängel Basilikum & Petersilie, 1/2 Banane, ein handtellergroßes Stück Honigmelone, Saft einer Limette und das Ganze gesüßt mit etwas Xucker (kalorienfreies Süssungsmittel). Selbstverständlich mit einem Glas Wasser verflüssigt. SEHR LECKER!!!

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Mittags gabs nur ne Kleinigkeit. Am Nachmittag dann aber einen Ausflug mit meinen Eltern mit einem schönen Stück Kirschkuchen in einem netten Cafè in der Umgebung. Das habe ich genossen. Genauso wie das Abendessen. Dafür hatte ich ein Lammfilet und frische Champignons gekauft. Daraus habe ich mir einen wahren Festschmaus zubereitet und voller Freude und Genuss gegessen.

Und morgen knacke ich die -4kg Marke. Ich wette!!

 

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