Einen harten Sonntag überstanden

Gestern hatte ich eine selbst gewählte Bewährungsprobe zu bestehen. Es war der dritte Fastentag (1.-3.-5.Febr.) und es war ein Sonntag. An den vorher gegangenen Trink-Tagen war ich beschäftigt, habe gearbeitet und war nicht zu Hause. Anders aber gestern.

Sonntag ist mein Ausruh-, Putz-, Wäschewasch-Tag. Also der Tag, an dem ich es ruhig angehen lasse. Eine kleine Spazierrunde vielleicht, die aber auch nur max. 40-45 Minuten meiner Zeit in Anspruch nimmt. Der Rest des Sonntags steht zur freien Verfügung und ich halte mich dann leider auch in Reichweite meines Kühlschranks auf.

Ein typisches Sonntag-Futter-Programm würde eigentlich so aussehehen:

Da gäbe es morgens als erstes ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück – gestrichen.

Gegen Mittag würde ich auch eine Kleinigkeit essen – gestrichen. 

Und am Nachmittag vielleicht ein Stück Kuchen mit nem Kaffee – gestrichen. 

Am Abend würde ich mir was Warmes kochen. – gestrichen.

Manchmal gibt es abends dann auch noch ein Glas Wein – gestrichen

Gestern ist mir wieder mal, und diesmal echt sehr deutlich, bewusst geworden, wie oft ich an so einem Tag, wenn ich zu Hause bin, ans Essen denke. Und wie oft ich dann normalerweise auch nicht nur dran denke sondern tatsächlich dem Impuls nachgebe und etwas esse. Und wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Beim Kochen stecke ich mir auch mal gerne was in den Mund, und das ist nicht immer nur Gemüse.

ABER lange Rede – kurzer Sinn, ich habe gestern durchgehalten und nichts gegessen. Auch wenn ich recht oft dran gedacht habe, was ich essen würde, wenn ich dürfte. Aber ich war diszipliniert. Ehrlich gesagt kann ich es selbst kaum fassen. Da liefen dann eine Kanne ungesüßter Tee nach der anderen in mich hinein. Meine Nieren sind bisschen am meckern, weil sie so viel zu tun haben. Das heisst, ich habe leichte Schmerzen in der Nierengegend. Doch das kenne ich schon, wenn ich sonst mal recht viel getrunken habe. Was ja bekanntlich gesund ist.

Und das eigentlich Entscheidende an der Sache – ich habe den Kreislauf von -2kg / + 2kg endlich durchbrochen. Es geht endlich wirklich bergab mit dem Gewicht. Und das beseelt mich. Erstaunlich ist auch, dass ich zwar an Trinktagen öfter den Wunsch habe zu essen, es dann aber sein lasse. Aber am Morgen nach dem Trinktag, wenn ich endlich wieder essen/frühstücken darf, dann habe ich nicht so recht Appetit. Ich gehe dann eher  lustlos dran mir was zu machen. In den ersten Tagen hat sich die Unlust zu essen im Laufe des Tages gegeben. Und ich habe dann eigentlich wieder normal, wenn auch recht gesund, gegessen. Mengenmässig muss es aber zuviel gewesen sein. Denn sonst hätte ich am Trinktag morgens nicht wieder die vorher abgenommenen 2kg drauf gehabt.

Wenn ich nicht so neugierig wäre, würde ich mich auch nur einmal die Woche wiegen. Da möchte ich auch langfristig hin kommen. Mir ist völlig klar, dass die Hysterie mit dem Blick auf die Waage an jedem Morgen völlig übertrieben und unklug ist. Aber ich kann gerade nicht anders. Ein Grund ist unter anderem, dass ich mir eine neue Waage geleistet habe. Die alte hatte diese blöden Knopfbatterien, die all paar Tage ausfielen. Geht man in einen Baumarkt und schaut nach Personenwaagen, dann haben die nur diese Dinger mit Knopfbatterien. Unmöglich !!! Und so habe ich mir eine im Netz bestellt. Mit normalen AAA Batterien. Und nicht nur das. Sie ist auch noch sooooo schön. Aus Bambus für sage-und-schreibe nur 14,95€. Klasse Preis!!

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