Die Liebe, die Liebe ist eine Himmelsmacht….**flöt**

Ich bin ein bisschen verknallt.
In wen?
Das sag ich nicht.

Aber es geht schon eine ganze Weile zwischen ihm und mir hin und her und er tut mir gut.
Nein falsch, er tut mir sehr gut! Er tut mir so gut, dass ich zu mir selbst eine ganz andere Einstellung bekommen habe. Ich sehe nicht mehr so sehr streng auf mich herab und habe kaum noch diese niedermachenden Gedanken. Auf einmal bin ich gar keine so völlig unförmige, dicke Qualle, wie ich immer dachte. Mein Spiegelbild lächelt mir im Vorbeigehen zu und gibt mir wohlwollenden Gedanken mit auf den Weg. Wohin auch immer. Wenn’s auch nur vom Bad in die Küche ist. Ich sehe mich selbst jetzt an. Ganz genau. Und das auch mal ohne Klamotten. Auf einmal kann ich das aushalten. Das ging bisher kaum oder nur mit äußerster Anstrengung. Und mit einem verzweifelten streifschussartigen Blick. Nur nicht so lange hin schauen. Es könnte sich der Eindruck ins Hirn einbrennen.

Das hat zur Folge, dass ich erhobenen Hauptes voran schreiten kann. Nicht unbedingt auf dem Weg von der Küche ins Schlafzimmer. Aber vom Auto ins Büro zum Beispiel. Oder vom Supermarkt zum Auto. Und an der Kasse des Marktes hat mich gestern ein Mann fragend und leicht schmunzelnd angeschaut, weil ich so ein debiles Grinsen vor mir her trage. Sicher fragte der sich, was ich wohl genommen habe.

Nix von außen jedenfalls. Alles naturreine Produkte, körpereigene sogar. Endorphine und so. Sie sind die allerbeste Medizin gegen quasi alles.

Und einen positiven Nebeneffekt hat dieser Seelenzustand auch.Ich fühle mich geliebt und möchte außerdem dieses Gefühl der Selbstliebe, was ich als sehr neu und angenehm empfinde, erhalten und wenn möglich steigern. Und deshalb habe ich mit den guten Vorsätzen fürs Neue Jahr nicht bis zum 01. Januar gewartet sondern schon am 2. Feiertag abends angefangen. Das heisst im Klartext. Ich walke wieder. Jeweils abends für ca. 20 Minuten zunächst. Das ist nur der Anfang und natürlich ausbaubar. Heute ist Tag 4. Um mich selber zu motivieren und am Ball zu bleiben dokumentiere ich die Laufstrecke und alle Eckdaten mit meiner Sport App auf dem Handy und schicke IHM nach erfolgter Trainingseinheit die Aufzeichnung. Und kriege prompt Lob und Anerkennung und bin stolz wie Bolle.

Ja, so ein bisschen gaga ist man in diesem Seelenzustand schon. Das kann und will ich nicht mal abstreiten. Aber es tut gut. Parallel dazu achte ich darauf was ich esse. Ich verschenke alle Reste von Weihnachten. Sei es Stollen oder Süßes. Weg damit. Mögen es andere essen. Ich definitiv nicht. Und schon geht der digitalen „Zeiger“ der Waage bergab. Kaum macht man’s richtig, schon gehts. Ich brauche einfach immer mal einen liebevollen Tritt in den „backward“.

Ich muss dann mal los. Mein Training ruft……

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2 Antworten zu Die Liebe, die Liebe ist eine Himmelsmacht….**flöt**

  1. Myriade schreibt:

    Das freut mich, dass du im halbirren Zustand der Verliebtheit dahinwalkst. Viiiiel Freude und Glück wünsche ich ❤

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