Ein Lichtlein anzünden….

Ich gehe gerade von Blog zu Blog (zunächst mal meine eigenen) und schaue  nach dem Rechten. Dabei gibt es, wie auch hier, ne Menge Staub weg zu pusten. Es es nötig, die Fenster weit auf zu machen und frische Luft rein strömen zu lassen. Ich möchte wieder mal Licht ins Dunkel bringen und die soeben angezündete Kerze flackert bedenklich im Herbstwind, der Gedanken herein weht, wie lose Blätter.

Die alten Geschichten und die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind immer noch aktuell. Meine Anstrengungen fitter und schlanker zu werden, sind nach wie vor nötig. Aber nicht ausreichend ausgebildet. Die Segel stehe nicht gut im Wind. Sie neigen dazu, schlapp und kraftlos herum zu hängen. Genau wie ich.

Typischer Herbst Blues. Mangelnde Power wegen fehlendem Sonnenlicht. Da fällt mir ein, ich habe eine solch wunderbare Tageslichtlampe im Keller stehen. Die gehört hoch geholt und kann mir in den Abendstunden mal den Sonnenmangel ausgleichen.

Ich bin müde ohne Ende. Neulich bin ich um 18:30 Uhr, nur wenige Minuten nach dem Nachhausekommen,  ins Bett gegangen und habe bis morgens durch geschlafen. Das hat sich deutlich positiv auf mein Wohlbefinden am anderen Tag ausgewirkt. Aber trotzdem kann das nicht der Regelfall sein. Das würde ja heißen, ich würde neben Arbeit und Schlaf nichts anderes mehr erleben.

Was macht ihr denn so gegen den Herbst Blues? Oder kennt ihr den nicht?

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3 Antworten zu Ein Lichtlein anzünden….

  1. martinacarmenluise schreibt:

    Bei mir hilft es nur, mir selbst in den Allerwertesten zu treten und raus zu gehen. Pilze sammeln, Nordic-Walking-Stöckchen entstauben und ab in den Wald. Und sei es, es gelingt mir nur am Wochenende, dann reicht das gute Gefühl, den Schweinehund ausgetrickst zu haben, um die folgende Woche mit einem Grinsen im Gesicht rumzulaufen.
    Kleine Basteleien oder fertiggestellte Handarbeiten geben mir zusätzlich ein gutes Gefühl (frei nach Cast away: „Ich habe Feuer gemacht“ – „ich habe irgendwas gemacht!“)
    Ansonsten bin ich schon froh, wenn ich Montag- Freitag nicht auf dem Schreibtisch einschlafe ;.-)

    • chinomso schreibt:

      Ja, daran hapert bei mir gerade gewaltig. Ich komme auch erst nach Hause, wenn es dunkel ist. Ich muss mal versuchen mich tagsüber für ne Stunde oder ne halbe loszureißen und einen erweckenden Spaziergang zu machen. Wofür ist Frau schließlich selbständig?? Irgendwelche Vorteile muss das ja auch haben. **grins**

      Aber nun habe ich schon so viele Herbst-Winter-Blues Seasons überstanden, dann wird es diesmal wohl auch klappen.

      Momentan freue ich mich an den schönen bunten Blättern. Sie sollten nur auch mal wieder von Sonne beschienen werden anstatt von Nebel befeuchtet.

      • martinacarmenluise schreibt:

        Das tut mir leid, dass es bei Dir so trüb ist. Unser Morgennebel hat sich schnell verdrückt und gerade ist es zwar bewölkt, aber trotzdem hell da draußen. Ja, tagsüber einfach mal raus gelingt auch in der Mittagspause! Du kannst sie sicherlich auch etwas ausdehnen.
        Bei mir wachsen zwei Schlitz-Ahorn… Ahörne? Ahorns? … zwei Schlitz-Ahorn-Bäume vor den vorderen Fenstern, die sich im Herbst leuchtend rot färben. DAS macht auch gute Laune, wenn das Herbstrot durch das Fenster leuchtet. Und Eichen färben sich quittegelb. So ein klein wenig scheint sich die Natur auch um unser Wohlbefinden zu sorgen und durch eine fulminate Lightshow ein bisschen für Ausgleich zu sorgen. 🙂

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