Wieder eine…

…die schlauer und konsequenter ist als ich.
Seht selbst den 3:33 Minuten Beitrag aus der ARD Mediathek, der nächsten Dienstag, am 07.06.16, ab 21:00 Uhr auf  WDR bei „Quarks & Co.“ausgestrahlt wird.  Schlank mit Fett – aber ohne Kohlenhydrate

Wieder mal habe ich in Sudda Sudda’s Blog reingelesen und diese Erfolgsstory dort gefunden. Und wieder mal ärgere ich mich über mich und meine Dummheit. Wie sonst sollte ich das denn nennen? Ich schaue immer den anderen hinterher, die den Weg voraus gehen, die wenig später schlank am Horizont verschwinden. Und ich bleibe dick zurück. Ich dumme Nuss!

Gerade momentan bin ich mal wieder traurig und enttäuscht. Ich fühle mich so schlecht und unwohl in meinem Körper wie schon lange Jahre nicht mehr. Mittlerweile bleiben mir nur ein paar wenige Kleidungsstücke für den kommenden Sommer, die ich anziehen kann, wenn ich nicht aussehen will wie ne wandelnde Presswurst. Der Kleiderschrank aber ist voll. Da hängen und liegen all die schönen Sachen, die ich angezogen habe, als ich schlanker war. Von manchen trennen mich nur 5kg, von anderen 15.

Und ich will mir ums Verrecken nichts Neues kaufen. NEIN, NEIN, NEIN!!!! Kommt im wahrsten Sinne des Wortes nicht in die Tüte.

Es geht nicht mehr nur um die Optik, um die Schönheit. Nein, ich fühle mich unbeweglich wie ein Walfisch und habe Schmerzen in den Gelenken. Ich schwitze bei der geringsten körperliche Anstrengung und bin alle Naslang aus der Puste. Der Blick in den Spiegel zeigt mir eine traurige Frau, die müde aussieht und ihr Strahlen verloren hat.

Neulich bei einer Online Lektion von Veit Lindau hieß es: „Schau in den Spiegel, schau dir lange und intensiv in die Augen und sage freudig zu deinem Spiegelbild: Ich liebe dich!

Kann ich nicht. Tut mir leid. Ich bin von mir selber enttäuscht, dass ich mich wieder hab gehen lassen, dass ich nicht gut auf mich geachtet habe, schlimmer noch…dass ich mich sträflich vernachlässigt habe. Alles andere schien wichtiger zu sein. Die Arbeit, die Familie, die Wohnung, der Garten und was man sonst auf „dem Zettel“ hat. Selbstmitleid, Nachwehen der Trennung vom Wildhüter, Einsamkeit und Frustration haben mich wieder ins große Fressen verfallen lassen. Süßes, Eis, Pralinen, Schokolade, Pizza, Döner, Torte, Kuchen, Chips und weiß der Geier was noch alles. Dabei bin ich normalerweise nicht verrückt nach Süßem. Aber es gab mir ein gewisses Gefühl der Befriedigung. Eine Art Trost, Entlastung bei Stress und fühlte sich einfach gut an. Wenn nicht das schlechte Gewissen hinter meiner Stirn zu pochen anfing.

Wahrscheinlich müsste ich auf die Couch. Nicht die in meinem Wohnzimmer. Nein, die beim Psychiater. Jawoll. Das sieht mir immer mal wieder danach aus. Jetzt gerade besonders stark. Aber ich stelle mir meine Diagnose schon selbst. Und ich weiß auch Abhilfe. Im Kopf ist soweit alles tutti. Allein an der Umsetzung hapert.

Mal wieder…. ja, ja ich weiß. Die alte Leier. Jetzt kommt die dicke Frau schon wieder mit diesem Gejaule um die Ecke. Nein, das will doch kein Mensch mehr lesen. Hab ich volles Verständnis dafür…..allen, denen jetzt solche Gedanken kommen- bitte Blinker setzen und abbiegen. Oben recht auf’s rote Schließkreuz klicken.

Und für den Rest kommt jetzt die Zwölfunddreißigste Ankündigung:
Ab jetzt wird alles besser. Normal sollte man ich sagen: STOP, bis hier hin und nicht weiter. SOFORT kehrt machen und eine gesunde Lebensweise an den Tag legen. Ich habe es ja schon mal praktiziert, kenne ich mich also ein wenig aus. Hatte auch schon Erfolge mit LCHF. Bin kein reines Greenhorn mehr.

Ich brauche eine mentale Unterstützung um meinen Schweinehund zu bändigen. Anfang April habe ich sehr gute Erfahrung mit einem Online Kurs gemacht. Hier ein Auszug aus der Kursbeschreibung: „Für diese 33 Tage wählen die Teilnehmer ein für sie wesentliches Ziel außerhalb ihrer Komfortzone aus. Ein Ziel, welches vielleicht schon lange auf seine Verwirklichung wartet. Anhand seiner konkreten Realisierung erforschen die Teilnehmer nun für 33 Tage die Prinzipien des ganzheitlichen Erfolgs!“

„…Erfolgsdisziplin & Freude    Übernehme und genieße Selbstverantwortung. Der Kurs hilft dir, in deinem Alltag positive Gewohnheiten einer intelligent durchgestylten Erfolgs-Disziplin zu etablieren. Die Erfahrung des bewussten Gestaltens und die konkreten Resultate schenkt dir dauerhafte Freude…“ (Quelle Human Trust)

Diesen Kurs beginne ich am 06.06.16 nochmal von vorne. Und mein Erfolgsziel ist es, 33 Tage strikt nach LCHF zu leben, mein Ziel jeden Tag neu zu visualisieren und drei Handlungen pro Tag zu formulieren, die der Erreichung meines Ziels dienen.  Abends wird dann jeden einzelnen Tag Bilanz gezogen. Welche der drei Handlungen habe ich eingehalten? Welche nicht? Die nicht eingehaltenen kommen auf den Plan für den nächsten Tag. Und dafür habe ich ich ein schönes (leeres) Buch, in das ich alles eintrage.

Ich hatte beim ersten Durchgang ein anderes Ziel. Und ich war sehr erstaunt und auch stolz, dass ich konsequent durchgehalten habe. 33 lange Tage. Und danach fehlte mir was. Ich hätte am liebsten gleich von vorne angefangen. Ich, die alte Schludertante, die sich immer viel vornimmt und (in manchen Lebensbereichen… das gilt zum Glück nicht für alle) beim besten Willen nicht durch halten kann.

Das macht mir jetzt Mut. Ich mache TBE & LCHF im Doppelpack. DAS ISSES.

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3 Antworten zu Wieder eine…

  1. Myriade schreibt:

    Kann ich alles seeeeeehr gut verstehen ….

  2. Sandra schreibt:

    Hej,
    ach, das kommt mir alles gerade sehr bekannt vor – danke, dass du deine Gedanken mit uns teilst! Ich finde es toll und sehr beneidenswert, dass du es angehen willst und wünsche dir viel Erfolg für deine challenge!
    Hoffe, meinen Schweinehund auch demnächst zu überwinden… :-/
    Liebe Grüße,
    Sandra

  3. martinacarmenluise schreibt:

    Ah. Ich sollte mir das rückwärts Lesen wirklich abgewöhnen. Vergiss meine vorherige Frage.
    Ja, ich kenne diese gewichtige Problematik. Mir geht es sehr ähnlich, was den Kleiderschrank als auch den neuen Kilorekord betrifft. Nur mit dem Unterschied, dass für mich Trennungen immer die reinsten Fastenkuren waren. Als Ausgleich kann ich vermelden, mit Lieblingskerl noch sehr glücklich zu sein.
    Zur Zeit kann ich nur eins nach dem anderen anpacken. Mein Fokus liegt auf Bewegung und Beweglichkeit. Da hilft dieser digitale Freund am Handgelenk doch enorm und der mittlerweile etablierte abendliche Spaziergang macht wirklich viel Spaß. Die 10000 Schritte pro Tag schaffe ich jetzt sehr gut.
    Vertrag mit mir selbst klingt sehr gut. Ich werde das heute mal meine innere Rechtsabteilung prüfen lassen 🙂

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