Auf dem besten Weg ein Mofa zu werden

Wie ich es hasse!! Diese ganze „gute Vorsätze zum Neuen Jahr – Hysterie“. Und eigentlich wehrt sich alles in mir dagegen. Schon allein deshalb, weil es wieder alle versprechen und tausend Schwüre schwören. Das gefällt mir so ganz und gar nicht. Aber nach den Feiertagen bietet es sich an. Die Leckereien sind aufgefuttert. Neue sind nicht eingekauft und werden vernünftigerweise auch im Laden gelassen. Es gibt keinen guten Grund mehr, sich mal was gönnen zu müssen. Die Ausreden sind aufgebraucht.

Der Gang zur Waage hat es mehr als deutlich gemacht, dass ich wieder was tun muss. Und den hätte ich nicht mal gebraucht. Nur zu gut wusste ich auch vorher schon, dass ich zuviel wiege.

Unzufriedenheit macht sich breit. Breiter als mein Spiegelbild.

In diesem nagelneuen Jahr kommt ne Menge auf mich zu. Veränderungen an allen Ecken und Ende. Welche, die mir diktiert werden und auch selbstgewählte, die logische Schlußfolgerungen sind. Alte Wünsche, die endlich umgesetzt werden wollen. Dazu brauche ich Kraft. Viel Kraft sogar. Und Optimismus und Zuversicht. Ich muss meine vorhandene Kraft multiplizieren. Dabei fühle ich sie gerade nicht mal mehr so richtig.

Fakt ist, ich will dieses tolle Gefühl wieder spüren, wenn ich gut zu mir bin. Wenn die Pfunde purzeln und die Kondition langsam wieder mehr wird. Ich brauche den Kick, den mir auch schon kleine Erfolge bescheren.

Und deshalb hole ich mir Inspiration und Motivation an all meinen Quellen. Heute war ich zum Beispiel mal wieder hier bei Sudda. Sie hat mich immer schon angefixt. Und das tut sie ganz leise. Sie rührt nicht die große Werbetrommel. Und das ist so angenehm. Man hat nicht das Gefühl, sie will die Leute überreden. Sie macht es einfach und lebt es vor. Und das ist ihr Geheimnis. Ein ganz öffentliches. Man muss nur wollen. Und sie reicht uns die Hand. Danke an der Stelle dafür, liebe Sudda.

Ach ja. Ich wollte ja noch vom Mofa erzählen. Ich war kurz davor zum Mofa zu mutieren. Halb Mensch – halb Sofa. (habe ich gestern wo aufgeschnappt und fand, das ist ein sehr gutes Bild) Ein Mofa ist also jemand, der sich in jeder freien Minute auf dem Sofa nieder lasst und an Laptop oder Handy die Zeit vergisst. Und husch husch ist der Tag vorbei und wieder gab es keine nennswerte Bewegung in meinem Leben. Genau das ist das Grundübel, was ich bekämpfen muss.

Der Anfang ist gemacht. Heute war Tag 1.

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8 Antworten zu Auf dem besten Weg ein Mofa zu werden

  1. trix schreibt:

    Tja … was soll ich sagen. Ich bin ganz nah bei Dir. Und Sudda les ich auch ganz gern. 😉
    Hopp, gehen wir es an. Runter von der Bequemlichkeit!!!!

  2. torenia schreibt:

    Oooohhh… Jetzt hat WordPress meinen langen Kommentar schon das zweite Mal „gefressen“.
    Daher nur ganz kurz: Ich wünsche Dir alles Gute für Dein aufregendes neues Jahr.
    Ich bin so gespannt, wo wir am 31. Dezember 2014 stehen werden. Ich hoffe, wir blicken zurück und freuen uns über ein wundervolles Jahr!!!

  3. Sudda Sudda schreibt:

    Mofa! Wie genial ist das denn?
    Ich bin derzeit eher ein Messel – halb Mensch, halb Sessel. Da hab ich mich dran festgetackert.

    Weißt du, ich bin wirklich froh, dass ich Sportkurse geb. Da weiß ich doch jetzt schon glatt, dass ich am Montag 3 Stunden Sport krieg, am Dienstag 1,5 und am Mittwoch 1. 🙂

    Wir packen das. Wir ziehen uns alle gemeinsam vom Sofa oder wo wir nu sitzen.
    Es wird Zeit.
    Der Sommer kommt.
    Und den hätt ich gern mit beschwingter Leichtigkeit.

  4. martinacarmenluise schreibt:

    So richtig reizvoll ist die Welt da vor der Haustür ja zur Zeit nicht… Aaaaber immerhin ist der Frauenlauf in Sichtweite. Da muss man etwas drauf hintrainieren. Ansonsten wäre ich am Mittwoch auch nicht laufen gegangen.

  5. fearlesscreek schreibt:

    ich drücke dich und finde es klasse, wie du immer wieder loslegst. aufgeben ist keine Option! glg Pu

    • Gazellenpfad schreibt:

      Der Drücker wird gerne genommen und ich geb dir einen zurück.
      Gerade ist es echt schwer. Aber heute gehe ich mal ins Schwimmbad.
      Der Schweinehund schreit Ach & Weh. Aber er verliert heute. Das habe in beschlossen.

  6. laufanne schreibt:

    Mofa – na das ist ja eine nette Umschreibung! Aber das stimmt schon. Das Internet „f.r.i.s.s.t“ ganz schön viel Zeit. Oder zumindest kann ganz schön viel Zeit fressen und schwups ist es draußen dunkel und da mag keiner mehr zum sport raus gehen.

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