Tag 36 bis 50

Neulich in der Mittagspause war ich mal wieder bei der Haarschneiderin meiner Träume, eine wahre Haarzauberin. Und in der Wartezeit, nach dem Waschen und vor dem Schneiden saß ich ohne die gnädige Verhüllung durch einen  Frisierumhang vor einem Spiegel, der mich in voller „Pracht“ zeigte. So mit der Kniescheibe kurz vor dem Spiegel und der Quadratarsch in den Stuhl mit den Armlehnen gequetsch. Das ist voll brutal. Aber auch heilsam, irgendwie.

Da geht man in sich und fragt sich: Sieht das gut aus? Soll das so bleiben? Bist du noch ganz bei Trost? Hast du ne Meise? Was hast du dir denn da alles angefressen, du dumme Nuß?

Die Analye ergab: Vom Scheitel bis unterhalb des Busens kann ich echt nicht allzu viel zu meckern. Das kann meinetwegen so bleiben. Auf den ersten Blick betrachtet. Okay, die Bingo Wings könnten kleiner sein oder weg. Das wär schon auch schön.
Aber das wahre Elend fängt etwa in Bauchnabelhöhe an und wird dann nach unten hin richtig krass. Hüfte,  Hintern und Oberschenkel machen jedem Brauerei-Pferd alle Ehre, gerade aus der Perspektive. Aber unterm Strich ist es nicht schlecht, wenn man sich mal mit seinem Schwachstellen konfrontiert anstatt immer weg zu sehen oder weg zu laufen.

 Ergo: Es muss weiter gehen. Ich hab mal wieder bisschen Motivation bekommen.

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5 Antworten zu Tag 36 bis 50

  1. nicky-neck schreibt:

    Hurra! Nach deinem letzten Eintrag/ Kommentar hab ich schon gedacht, du gibst auf!! ;o<
    Sorry, ich weiss wie schlimm solche wahren Konfrontationen sind und finde sie auch immer wieder erschreckend (bei mir ist es aber auch immer wieder das Doppel- bzw. Dreifachkinn, was mich da so beschämend angrinst ;o< (( )
    Ich finde es toll das du weiter machen willst und hoffe, das wir alle zusammen jeder ein paar Pfunde/ Kilo und mehr runter schafft.

  2. chinomso schreibt:

    Glücklicherweise halten sich Doppelkinn und Hamsterbacken bei mir in Grenzen.

    Meine Problemzonen sind dafür Katastrophengebiete und liegen wie oben beschrieben.

    Gerade bei der aktuellen Wärme mag man nicht soviel essen und trinken fällt leichter. Also wollen wir mal hoffen, dass das Tauwetter für Dicke auch den Speck taut.

  3. Ruthie schreibt:

    Bei mir fängt das Elend schon mit Busen und Magen an, leider… Und ich mache NICHTS dagegen. Geht irgendwie grad nicht…

  4. Elke schreibt:

    fein das du weiter machst und nicht aufgiebst !!

    bei mir ist es hauptsächlich der Bauch..
    und mein schreckliches Dobbelkinn..
    ansonsten kann alles bleiben.

  5. frieda schreibt:

    Huch – was les ich denn hier! Bin grad durch Zufall hierher geraten – und finde es genial, wie du diese schlimme Situation beschreibest! Ich liebe solche schwarzhumoristischen Katastrophen-Szenarien.. *g* Das hat irgendwie was erfrischend menschliches.
    Ich kenne sowas ähnliches aus der Umkleidekabine, wenn man mal Klamotten anprobieren will – was eh schon lästig ist – und dann ist da noch so fahles Licht in der Kabine, dass die eigene Gesichtsfarbe dann noch so dermaßen leichig erscheinen lässt, dass man sich fragt, ob man „noch ganz frisch ist“ – oder der Klamottenkauf sich eh nicht lohnt… als Leiche… *g*
    Grüsse von Frieda

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